
Massage
Die klassische Massage ist eine aus der schwedischen Massage stammende Massageform, die zur Entspannung der Muskulatur(Tonusregulation), Mehrurchblutung, Stoffwechselregulierung und zur allgemeinen Entspannung eingesetzt wird. Es kommen die fünf Grundgriffe wie Petrissage (Knetung), Effleurage (Streichung), Friktion (Reibung), Tapotement (Klopfung) und Vibration (Erschütterung) zum Einsatz.
Die Reflexzonentherapie nach Dr. Marnitz bedient sich teils eigener Griffe sowie der Griffe aus der klassischen Massage und nutzt die sogenannten Reflexbögen des Körpers, um vorhandene Störungsketten zu unterbrechen um so Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu lindern. Hier werden die jeweiligen Schlüsselzonen behandelt, die eine positive neuralgische Wirkung auf das Schmerzgebiet bewirken.
Bei der Bindegewebsmassage nach Dicke werden ebenfalls reflektorische Reize genutzt. Allerdings werden sie hier durch bestimmte Bindegewebsstriche ausgelöst, die vorwiegend am Rücken gesetzt werden. Im Gegensatz zur Marnitztherapie werden hier die Organe und das vegetative Nervensystem gereizt und wieder in Einklang gebracht.
Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich auf den Fußsohlen bestimmte Zonen befinden, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Köperregionen bestehen. Wie auf einer Landkarte sollen sich alle Organe auf den Fußsohlen wiederfinden.
Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Stellen am Fuß sollen sich über die Reflexwege die inneren Organe und eventuelle Störungen ihrer Funktion beeinflussen lassen. Die Organe einer Körperhälfte werden auf der Sohle des entsprechenden rechten oder linken Fußes lokalisiert.
Die Methode stammt aus den USA, wo sie unter anderem von der Masseurin Eunice Ingham in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.
Die Wirksamkeit dieser Therapie wurde jedoch bisher nicht bewiesen und bleibt umstritten. Aus eigener Erfahrung weiss man jedoch, dass man mit dieder Methode sehr wohl heilend wirken kann.
|